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Saisonabschlussbericht JBBL 2010/2011 |
Über zehn Monate sind nun
seitdem Tryout für die JBBL Saison 2010/2011 vergangen und am heutigen Tag endet
eine harte, aber am Ende doch noch schöne Saison 2010/2011. Zum Spiel gegen die
BG Holstein gibt es nicht viel zu sagen. Man führte beständig und oft auch
zweistellig. Schon von Anfang an rotierten elf Spieler und so kamen zehn davon
auf über zehn Minuten und jeder der elf Spieler konnte punkten. Am Ende stand
ein ungefährdeter und verdienter 67:49 Sieg.
Während der ganzen Saison
mussten die Spieler und die Trainer durch mehr Tiefen als Höhen gehen. Elf
Spiele in Folge verloren die jungen Nordberliner. Zwar war von vornherein der
Klassenerhalt das Ziel gewesen, doch hatte man schon mit einem Platz weiter oben
geliebäugelt. So war jede neue Niederlage wie ein Feuerball, den man in die
Halle schmeißt und man stets neue Kraft aufwenden muss, um sich neu zu
orientieren und dagegen anzukämpfen. Am Ende schafften die Nordberliner mit einem Sieg gegen BG
Göttingen die Wende und gewannen sechs der zehn Relegationsspiele und verdienten
sich somit den zweiten Platz in der Relegation! Auch weil sie sich dort auf das
wesentliche beim Team Berlin Nord beschränkten: DAS TEAM!
Zum Schluss der
Saison möchte die
Redaktion auch dieses Mal die Trainer zu Wort kommen lassen:
Christian Bathelt: "Ich möchte mich bei Manfred Uhlig bedanken, dass er mir die Chance gegeben hat Teil des Trainerteams zu sein. Vorallem aber dafür, dass er die ganze Saison der beste Mentor war, den ich mir vorstellen hätte können. Jacob Gohlisch verdanke ich mein neues taktisches Sehen, zudem unterstützte er mich stets im Training und half mir so ungemein in meiner ersten Saison auf Leistungssportebene."
Jacob
Gohlisch: "Ich bin dankbar für die zwei Jahre, die ich unter Manfred Uhlig
arbeiten durfte. Er hat mir von Anfang sehr viel Vertrauen geschenkt und mich
mit seiner leidenschaftlichen Art beeindruckt. Trotz seiner vielen Witze und
Sprüche - unter denen auch ich oft leiden musste - habe ich noch keinen Trainer
erlebt, der sich so intensiv mit seinem Team beschäftigt. Christian hat sich von Anfang an eine gute Beziehung zu uns Trainern und den Spielern aufgebaut. Obwohl er durch seine anderen Verpflichtungen beim VfB Hermsdorf selten beim Training und beim Spiel sein konnte, war er immer ein vollwertiger Teil des Teams und hat uns unterstützt, wann immer es möglich war. Spätestens seit ich im ersten JBBL-Camp 2009 eine Athletik-Einheit unter Jessye mitgemacht habe, weiß ich, was sie den Jungs teilweise abverlangt. Durch ihr hartes Training sind wir konditionell und koordinativ
zu einem der besten Teams der Liga geworden. Ihr komplett ehrenamtliches
Engagement hilft uns sehr und ich freue mich, dass sie auch nächstes Jahr wieder
dabei sein wird - auch wenn die Spieler das wahrscheinlich etwas anders sehen."
Manfred Uhlig: "Ein Headcoach ist immer nur so gut wie seine Assistenz-Trainer
es sind. Meine Beiden waren in den letzten beiden Jahren perfekt. Jacob ergänzte
mich stets und hatte das taktische Auge für das Spiel, was ich durch mein
intensives individuelles Coaching manchmal nicht hatte. Er half mir nicht nur
basketballerisch, sondern auch menschlich über die zwei intensiven Saisons
hinweg und wir saßen abends oft lange zusammen und sprachen über die Jungs. Denn
uns war es immer wichtig, sie nicht nur spielerisch, sondern auch im Leben zu
coachen. Ja, wir sind echte Freunde geworden! So einen Menschen wie Christian
habe ich selten erlebt. Er erinnert mich an mich in "jungen Jahren", weil er
immer wisshungrig und engagiert auftrat. Zudem hielt er dieses Team zusammen,
nicht nur mit seinem Sprüchen, ("Macht hinne, wir essen zeitig!", "Ziehn
Hebel!", etc.) sondern auch mit seinem Herzen. Danke Christian! Über Jessye
braucht man nicht viele Worte verlieren, wer ehrenamtlich dieses Team zum Team
mit der besten Koordination und Athletik in dieser Relegation macht, dem gebührt
mein größter Dank! Für mich ist es nun an der Zeit den nächsten Schritt zu
machen und ich überlasse den dreien meine Teams. Ich glaub an euch!"
Manfred Uhlig zum Abschluss:
"Ich möchte zum Abschluss allen Helfern, Eltern, Kampfrichtern, Edelfans und allen anderen Leuten danken. Ich kann mit recht behaupten, dass wir das beste Kampfgericht in den Divisionen gestellt haben!"
Manfred Uhlig zum wirklichen Abschluss:
"Nachdem ich neun Jahre lang nun Berichte geschrieben habe und diese zumeist, wenn auch rechtschreiblich falsch, "humorlich" gut waren, erwartet jeder Leser ein neues i-Tüpfelchen von mir. Heute bei der Rückfahrt im Bus wurde vorgeschlagen, dass ich etwas über Feujabälle aus Maaskantje und Jacobs Medizinpraktiken bei alten Damen schreibe, über Christians bernauberlinerischen Akzent (Lustigerweise ist er eigentlich ein Schwabe!) herziehe oder einfach nur wieder die lustigen "Der Medizinstudent Jacob Gohlisch", "Christian Bathelt mit seiner Bernauer Umgangssprache" hinzufüge. Dieses Mal habe ich mir geschworen nichts von alledem zu erwähnen, denn ich bin ja kein Mensch, der sich an altem ergötzt wie Ole Gunnar. Danke für all die Jahre!"